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Seit ein paar Jahren fahren wir schon mit Falträdern von Riese und
Müller (Birdy) und ein Di Blasi. Zunächst war das Di Blasi die erste
Wahl (gerade wegen des Anschaffungspreises). Aber schnell merkten wir,
dass es für unsere Zwecke nicht ausreichend war. Dabei ist das Di Blasi
nicht unbedingt schlecht. Der Faltmechanismus ist genial. Und wenn man
kein Gepäck mitnehmen muss, sind durchaus 20-30 km am Stück damit zu
fahren. Aber wenn man dann doch auch etwas offroad fährt, Schotter- und
Waldwege passieren muss sehnt man sich sehr schnell nach einem
vollgefedertem Faltrad. In der Form gibt es nur wenige und man
orientiert sich schnell am Birdy. Zunächst war ein Birdy light die Wahl,
mit 9-Gang XT-Schaltung. ABER: Der Kettenverschleiß ist enorm, da durch
den geringen Abstand zwischen Kettenblatt und Zahnkranz die Kette sehr
gekränkt wird. Zudem läuft die Kette sehr nahe am Laufrad und der kurze
Abstand zum Vorderrrad führt sehr schnell zum Verschmutzen und
Schmirgeln der Kette. Nach ungefähr 500 bis 1000 km muss dann die Kette
gewechselt werden und früher als sonst üblich auch die Kassette. Bei
einer Laufleistung von 30000 bis 40000 km in 10 Jahren kommt man dann zu
dem Schluss, dass sich dann schon eine Rohloff rentieren kann. Somit
wurden wir fündig und erwarben 2. Hand ein Grey aus dem Jahre 2002. Das
Teil hat bald 10 Jahre auf dem Buckel und es ist immer noch erste Sahne.
Es hat mittlerweile alles was man braucht, Rohloff, Son, Cyo Lampe,
Expeditionsgepäckträger, HS33 vorn. Damit kann man 100 km fahren und
wenn's juckt auch mal sich mit Rennradlern messen. Baut man noch den
Lowrider an, kann man durchaus eine lange Radtour mit der kompletten
Campingausrüstung machen und braucht keine Berge und Schotterpisten
scheuen. Aber hauptsächlich dient es als Rad zur Arbeit in Verbindung
mit dem ICE.
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