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     2005   Tour 11                          Tour de groundhog Phil                   20.07.-15.08.2005

 

 

 
     
 

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Blairstown

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Voller Überraschungen

Zwei Tage waren vorgesehen, um sich an die klimatischen und geographischen Verhältnisse anzupassen. Schließlich betrug der Zeitunterschied 6 Stunden und daran sollte sich der Körper erst einmal gewöhnen. Das ging auch ohne Probleme, wenn auch die  Hitze ihnen eher das Gefühl gab, sie wären in Afrika. Doch zunächst mussten sie die Zeit für den Zusammenbau der Fahrräder nutzen, um sie danach auf einer kleineren Tour zu testen. Danach machten sie einen Ausflug in die Appalachen und nahmen ein kühlendes Bad im Swimmingpool. Nachmittags entlud sich der Himmel und übergoss die Appalachen mit Tonnen von Wasser. Ein netter Vorgeschmack auf die nächsten Tage. Die Zeit musste auch genutzt werden, um im Internet letzte Informationen zu erhalten und Emails zu verschicken. Noch während der Tourplanung hatten sie Dachgeber der Warm Shower List in dieser Region angeschrieben, um sich mit ihnen zu treffen. Da aber Dachgeber meist Radfahrer sind, die im Sommer selbst auf Tour gehen, blieben nicht viele übrig. Um es genauer zu sagen: sie hätten nur eine Familie antreffen können. Natürlich hatte Rainer alle Korrespondenzen auf den Server kopiert. Nur die mit der Familie aus York fehlte vollständig. Die beste Vorbereitung hält nur wie das schwächste Glied. Nun hätten sie schon einmal die Möglichkeit gehabt jemanden anzutreffen und dann dieses Missgeschick – keine Adresse, keine Telefonnummer. Gerade diese. Noch in Blairstown hatte Rainer versucht die Telefonnummer herauszufinden. Aber ohne Erfolg. Auch hatte er andere Dachgeber gefragt, aber bei so vielen Korrespondenzen, konnte er sich gar nicht mehr so richtig an den Namen erinnern. Natürlich kann man zum Übernachten auch auf einen Campingplatz oder in ein Motel gehen. Aber sich bei einem Dachgeber zu treffen, wäre unvergleichbar schöner. Dass sie Debra und Gary doch noch sehen würden, war dann purer Zufall. Eine andere Sache war noch zu klären. Die Überfahrt über die Cheesequeake Bay. Dazu riefen sie noch einmal bei Captain Tylers Cruise Company in Crisfield an und wie sich herausstellte, gab es doch eine akzeptable Möglichkeit die Cheesepeake Bay am Südzipfel bei Point Lookout zu überqueren. Das Boot sollte mittwochs bis sonntags um 10.30 Uhr ablegen. Da die 4 geplant hatten, Washington DC an einem Montag zu verlassen, passte das eigentlich sehr gut, da sie für die ca. 140 km 3 Tage für die Anfahrt eingeplant hatten. Da blieb nur noch ein Problem. Während der Planung hatte 4unterwegs den Annapolis Cycle Club via Internet kontaktiert und ihn um Unterstützung gebeten. Irgendwie musste es doch möglich sein, mit dem Tandem und dem Anhängerfahrrad auf die andere Seite der Bay zu kommen? Denn die kilometerlange Brücke über die Bay war für Radfahrer gesperrt und ein Reisebus würde zwar Fahrräder aber keine Tandems mitnehmen. Doch wollten sie ja an das andere Ufer der Bay, um zur Ostküste weiterzufahren. Doch die Jungs boten den 4 an, sie mit einem Van über die Cheesepeake Bay zu bringen. Und jetzt das. Würden sie die Fähre nehmen, würde ihre Route rund 80 km südlich an Annapolis vorbeiführen. Somit würden sie Bill, Jane und John gar nicht treffen. Das wäre sehr sehr Schade. Aber wie gut dass eine Radtour voller Überraschungen steckt.

 

 

 Euer Groundhog Phil 

 
     

     

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zuletzt aktualisiert: Saturday, 19. May 2007