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Tour 7,5 |
Familienfahrradtour - 2 von 4unterwegs Tour de Möwe |
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| Tourbericht |
Kartoffelsuppen - und Holzeisenbahnensurfen von Düsseldorf nach Wismar |
22.10. - 10.10. 2002 |
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Dies ist der Tourbericht. Staunt nicht über die Etappenziele. Da wohnen wichtige und berühmte Leute. Deshalb mussten wir dahin. Um wen es sich dabei handelt? |
Legende :
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Wettersatellitenfoto | ||||||||
| Vorbereitung | Düsseldorf | Samstag 21.09.02 | |||||||
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Guten Tag Käpt´n Blaubär ! Ich wollte dir ja nur sagen, dass ich fleißig von der Tour berichten werde. Wir sind zwar noch nicht losgefahren, aber es gibt schon viel zu erzählen. Mein Papa ist jetzt neu eingekleidet, ganz blau und ganz fein vom ALDI. Und weil er jetzt genauso blau ist, ich meine so blau aussieht wie Pino Blaubeere, heißt er für den Rest der Tour Papa Blue. Was nicht heißen soll, Papa sei blau. Unsere Sachen sind jetzt auch fast alle gepackt und Pino hat jetzt Fußrasten für mich zum bequemeren Sitzen. Das haben wir auch schon ausprobiert – Kö rauf – Kö runter und ich hab´ vorne schön gepennt. Da hatten die Leute gar keine Blicke mehr für die 500 SLs und die 7-er Reihe von BWM (oder MWB?). Morgen soll´s ja „bestes“ Herbstwetter geben. Na mal sehen. Immer rankommen lassen und dann schnell unterstellen oder den Schirm aufspannen oder wegrennen. Den Nachmittag hat Vadder noch seine neuesten Ideen verwirklicht. Nach seiner Installation soll es jetzt auch möglich sein, zusätzlich einen Kasten Windeln und eine Packung Milch zu befördern. Oder heißt das eine Packung Windeln und einen Kasten Milch? Egal. Jedenfalls denkt er nicht nur an sich, sondern auch an mich. Das nenne ich PAPA. Nun aber schnell ins Bett, um vor dem Einschlafen noch eine lustige Geschichte zu hören. Ich wünsch´ dir eine Gute Nacht lieber Käpt´n Blaubär und allen die an uns denken. Jakob der Frosch |
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| Etappe 1 | Düsseldorf - Oberhausen (55 km) | Sonntag 22.09.02 | |||||||
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Wahlsonntag – nicht Walsonntag, auch wenn es beim Wahlkampf zum Schluss tierisch zuging.
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Guten Morgen Käpt´n Blaubär ! Ich bin schon so aufgeregt. Draußen gießt es wie aus Kannen. Weißt du noch damals, als du vor Magdagassa lagst. Genau so. Doch da war es ja bedeutend wärmer. Vielleicht hört das ja auch wieder auf oder wir nehmen die S-Bahn. S-Bahnfahren ist auch schön. Schließlich wartet ja schon die Lena aus Greven auf mich. Da kann ich doch nicht hier rumsitzen und Däumchen drehen. Mein Kreativfrühstück hab´ ich jetzt auch beendet, die Bilder sind unzensiert, aber nicht ganz babyfrei. Wir denken, dass wir so gegen 10.30 Uhr hier vom Hof kommen. Also bis später Käpt´n und vergiss nicht zur Wahl zu gehen, sonst wird Hein Blöd noch Bundeskanzler. Dein Jakob der Frosch von 2/4unterwegs =================== Guten Abend Käptn´n Blaubär ! Mann, war das ein schöner Tag. Gegen 11.00 Uhr sind wir abgefahren. Bis Angermund hatten uns Bettina und Sophie begleitet. Das machten schon mal 13 km gemeinsame Radtour. Vorbei am Flughafen Düsseldorf fuhren wir entlang der Anger. Über uns schwebten solche Billigflieger ein, die ja jetzt die Flugtickets verschenken. Warum fahren wir da eigentlich noch Fahrrad ? Aber schön ist es schon. Papa Blue hatte sich über den Wetterbericht lustig gemacht und wurde prompt bestraft. Aber da hatten wir schon ein trockenes Plätzchen im S-Bahnhof Duisburg-Bliesheim. Weiter führte uns der Weg zum Gasometer am Centro Oberhausen. Da war mächtig was los. In Oberhausen-Osterfeld hab´ich erst mal mein Eis bekommen und Vadder hat die Ingrid, unsere heutige Dachgeberin, angerufen, die so lieb war uns vom Stehcafe aufzugabeln. Aber nicht was du jetzt denkst, denn Ingrid hat auch einen Mann und der heißt Eckhard. Jetzt schlafe ich bereits, wohlgenährt vom leckeren Kuchen und der Möhrensuppe. Morgen geht es dann planmäßig nach Datteln immer den Rhein-Herne-Kanal entlang. Gute Nacht lieber Käpt´n Dein Jakob der Frosch von 2/4unterwegs
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| Etappe 2 |
Oberhausen - Datteln (65 km) |
23.09.02 | |||||||
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Hallo Käpt´n Blaubär ! Na ja, ist ja wie immer : Wettervorhersage schlecht – Wetter gut. So war es auch heute. Ingrid begleitete uns noch ein paar Kilometer bis zum Radweg, der auf dem Damm der alten Zechenbahn führte. Von dort oben hatten wir einen phantastischen Ausblick auf die OLGA. Das ist aber keine Russin, wie du jetzt vielleicht annehmen mögest, sondern eine Abkürzung der Landesgartenschau von 1999, die auf dem Gelände einer alten Zeche angelegt wurde. Vor dem Gasometer der neuen Mitte von Oberhausen bogen wir auf den Radweg R10, der neben dem Rhein-Herne-Kanal verlief. Ich sag dir Käp´n - im Ruhrgebiet brummt immer noch der Bär. Überall war was los. Ich hab´ so viele Krane gesehen. Mal fuhren wir links vom Kanal, mal rechts. Gott sei Dank hatten wir extra eine Radkarte vom Emscher Radweg mit, sonst hätten wir uns bestimmt öfter verfahren. Da kommt man dann locker auf 20 km Umweg. Die Wege waren gut und nur eine Absperrung hatte uns einmal behindert. In Datteln trafen wir dann auch abends den Udo an, der uns eine lecker Reispfanne bereitete. Tschüss Käpt´n - der Jakob-Frosch P.S. An Udo – Solltest du dich einmal ins Internet stöpseln – dann siehst so wie lecker mir die Reispfanne geschmeckt hat : mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm... |
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| Etappe 3 |
Datteln - Münster (70 km) |
24.09.02 | |||||||
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Hey Käpt´n Schlaubär! Na zählst´e noch die Inseln? Ich jedenfalls kann jetzt schon bis eins zählen. Ist doch gewaltig. Und in den Anhänger will ich auch nicht mehr. Ich möchte den ganzen Tag nur auf dem Pino sitzen. Man kann viel sehen, viel reden, viel schlafen, sich viel fotografieren lassen und essen und trinken. Deshalb artet unsere Radtour so langsam in eine Spazierfahrt aus. Nachdem wir Udo zur Arbeit gebracht hatten, machten wir uns auf dem Weg nach Waltrop. Natürlich besichtigten wir den Schleusenpark. Da gibt es gewaltige neue Schleusen, alte und uralte. Echt interessant. Auf dem alten Zechengelände von Waltrop fanden wir dann die Fabrik vor, wo unser Tandem Pino Blaubeere geboren wurde. Die Jungs hatten noch schnell was für uns repariert und ich hab´ mir mal angeschaut, wie denn so ein Fahrrad entsteht. War ja auch interessant. Und das neue Pino ist noch mal besser als jenes, was wir haben. Da kommt man schon in Versuchung. Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Münster, über Bork, Selm und Nordkirchen. In Nordkirchen besuchten wir den Schlosspark. Das Schloss selbst ist jetzt Sitz der Hochschule der Steuerfahnder oder so was ähnliches. In Münster-Hiltrup besuchten wir dann Ursula und Ado. Die hatten einen Hund und eine Katze. Die haben sich sogar verstanden. Das gefiel mir. Abends sagte der Papa noch dem Ado, dass Camping mit Kindern am besten wäre, da die sich dabei keine Beule holen würden. Wenig später, nachdem ich bereits eingeschlafen war, fiel ich schon aus dem Bett. Papa hatte eben recht. So dann mal Tschüss Käpt´n Blaubär Dein Jakob der Frosch PS. An Ursula und Ado: Danke für das Bierauto. Das passt echt zu mir, na ja und zu Papa auch. |
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| Etappe 4 |
Münster - Greven (30 km) |
25.09.02 | |||||||
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N´Abend Käpt´n !
Na, das hatten wir ja wieder mal optimal geplant. Nach 6 km im Regen waren wir in Münster. Ich saß im vollklimatisierten Anhänger. Gleich bei Einfahrt in die Fußgängerzone sind wir mit den Leuten vom Ordnungsamt angeeckt. Wir nahmen an, in Münster könne man überall wunderbar Fahrrad fahren. Dem ist aber nicht so. Wir mussten unseren Treck schieben. Der Pieselregen ließ nach und wir konnten ganz gemütlich uns den Dom, den Friedenssaal im Rathaus und die Altstadt anschauen. Die dicken alten Ritterrüstungen hatten mich mächtig beeindruckt. Gegen zwei Uhr fuhren wir dann weiter nach Greven. Papa Blue hat noch zwei Megaboxen erworben und uns trug danach der Supersound von Eins Live davon. Da es aber gleichzeitig wie aus Kannen goss, mussten wohl die Leute gedacht haben, wir wären verrückt. Die Lena aus Greven hatte mich schon erwartet und ich konnte endlich auf dem Trampolin herumtoben. Vorhin wurde ich frisch gebadet und nun bereite ich mich auf mein 5362-stes Bett vor. Gute Nacht Käpt´n P.S. Der Tipp mit dem Mittagessen war echt gut, weil die Raviolis waren sowas von lecker. Danke liebe Ursula und lieber Ado.--- |
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| Etappe 5 | Greven - Osnabrück (45 km) | 26.09.02 | |||||||
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Lieber Käpt´n Blaubär! Liebe Gabi Blaubeere ! Heute ging es früh auf die Road again, denn Klaus und Christa aus Greven mussten ja auch zur Arbeit - im Gegensatz zu Papa Blue. Der darf lustig rumradeln. So fuhren wir gegen 09.00 Uhr schon los. Immer schön die Hauptstraße entlang und wenn wir mal den Radwegeausschilderungen folgten, fanden wir uns nach Kilometern irgendwann im Niemandsland wieder. In Lengerich wollten wir ins Schwimmbad. Vadder hatte mich schon ganz nass geredet. Und was war? Wieder so´n vollautomatisches Schwimmbad, wie damals in Brilon, wo keine Socke rumläuft und man die vielen Erklärungen nicht versteht. Mann war ich was von sauer. Denn über Mittag war es geschlossen. Als Trost gab es Spegettieis. Gegen zwei Uhr ging es dann gemütlich weiter Richtung Teutoburger Wald. Vadder machte wieder so´ne dicken Backen beim 10%-igen Anstieg. In meinem Nacken spürte ich nur noch seinen heißen Atem. Wie wenn die Löwen ihre Kinder ins Bett bringen. Aber ich wollte nicht schon wieder pennen. Sonst bin ich ja wieder so fit für die Nacht. So wie gestern Abend, als Papa Blue wieder mal das Bier vom Klaus wegtrank und ich 2 Stunden lang die Zugbrücke von Lenas Holzeisenbahn bediente. Brücke hoch - Brücke runter. Um 23.00 Uhr war dann aber Schichtende. Jetzt sind wir bei Jörg, Wiebke, Bjarne und Isa in Osnabrück und es gibt auch eine Holzeisenbahn und Bücher und eine Spielküche und Puzzle und - und - und - Gute Nacht. schnnnnnnnnnnnnnnnaaaaaaaarrrrrrrrrrrccccccccchhhhhhhhhh. P.S. Hallo Klaus, Christa und Lena ! Ohne euer Frühstück wäre Vadder nie über den Teutoburger Wald gekommen. Danke |
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| Etappe 6 | Osnabrück - Diepholz (45 km) | 27.09.02 | |||||||
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Lieber Käpt´n Blaubär! Bevor wir uns auf die Tour begaben, besichtigten wir noch den gewaltigen Fuhrpark von Isa, Bjarne, Wiebke und Jörg. Da gab es Rennräder, Tandems, Trailerbikes, Trekkingräder, Anhäger und Kinderfahrräder sowieso. Nur im Gegensatz zu uns können die Vier noch eine Flugzeughalle auf ihrem Gelände bauen, um den Fuhrpark zu erweitern. Gegen 9.00 Uhr fuhren wir dann los und machten zunächst einen Spaziergang durch die Altstadt von Osnabrück. Es ist schon interessant mit anzusehen, wie eine Stadt erwacht. Bierautos kommen, Müllautos fahren vorüber, Leute eilen zur Arbeit, ein Lieferauto bringt Waschmaschinen und Papa Blue installiert die Boxen. Nach einer Stunde waren sie befestigt und danach konnte ich besser Peter Lustigs Piratensender hören - in Stereo. Die Leute dachten wohl, wir betrieben einen Infostand und blickten interessiert zu unserem Gefährt, von dem Musik mit 7 Watt donnerte. Gegen elf Uhr ging es dann nordwärts in Richtung Haste. Die Landschaft war zum Glück doch relativ flach, aber irgendwie kamen wir nicht auf den rechten Weg. Später erblickten wir endlich ein Schild, das auf den Fernradweg Osnabrück – Bremen verwies. Es war die Westroute, der wir dann hauptsächlich folgten. Nach dieser Irrfahrt schaltete Papa Blue seinen Nachbrenner ein und ganz Osnabrück hätte den Kondensstreifen wahrnehmen können, den Pino Blaubeere, ebenso wie die Flieger über uns, hinter sich ließ. Sag mal Käpt´n, kannst DU mir den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Kondensstreifen erklären? Später überquerten wir den Mittellandkanal bei Kalkwiese, vorbei an alten Schlössern und es ging geradewegs über das große Moor nach Diepholz entlang am nördlichen Ufer des Dümmer Sees. Aber irgendwie waren die Menschen komisch hier: Sie grüßten uns, winkten uns zu und wünschten uns gute Reise. Das muss am Moor liegen. Deshalb gibt es wohl auch zur Genesung Moorbäder. Die bräuchten die Dachdecker aus Waltrop, die uns am 3.Tag nur doof anmachten und Papa Blue fragten, ob er seine Fahrerlaubnis abgeben musste. So´ ne Dussels. Denen schicke ich ´ne Moorpackung. In Diepholz angekommen, meldeten wir uns per Telefon bei Katharina an. Sie war erfreut über unsere Zuverlässigkeit und bemerkte, dass die Kartoffelsuppe schon bereit stände. Oh, das wäre die dritte Kartoffelsuppe in Folge. Na - da hätten wir ja bald ein Kochbuch über die Kartoffelsuppen der Dachgeber herausbringen können oder einen Test: Wer bereitet die beste Kartoffelsuppe. Doch Katherina wollte in aller Bescheidenheit nicht am Test teilnehmen und so gab es alternativ lecker Nudeln. Und zur Abwechslung konnte ich mit der Holzeisenbahn spielen – zum dritten Mal in Folge. Das nenne ich hohen Standard. Das gibt´s nicht mal im Sheraton. Bis morgen Käpt´n Blaubär – Dein Freuuunnnd Jakob der Frosch P.S. Hallo Jörg! Hätten wir bloß die Fahrradkarte von dir ausgeliehen. Aber mit Pino Blaubeere kann man gar nicht genug Umwege fahren. =============== Name: Käpt´n Blaubär Moin Moin Jakob ! ================== |
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| Ruhetag | Diepholz | 28.09.02 | |||||||
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Tach Käpt´n Blaubär! Heute war Ruhetag. Na ja - das kennen wir ja – von wegen Ruhe. Wir gaben der Petra in Harpstedt Bescheid, dass wir einen Tag später kämen. Schließlich kam ja heute Katharinas Enkel Timm. Wir spielten wie verrückt mit der Holzeisenbahn. Und weil er ganz heiß aufs Anhängerfahren war, machten wir noch eine schöne Rundfahrt durchs Moor, bei der wir erst einmal pennten. Nachmittags war dann Kinderanhängerfahrerwechsel. Nun wollte Schwester Lea auch mal im Anhänger fahren. Mit Lea spielte ich noch den Abend lang in diesem wunderschönen alten Kotten. Die 2 von 4unterwegs sind bis jetzt insgesamt 374 km gefahren. Gute Nacht Käpt´n Jakob der Frosch PS. Liebe Katharina. Deine Kartoffelsuppe von heute, die wir ja gestern verspeisen wollten, war echt lecker. – Stiftung Dachgeber : sehr gut
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| Etappe 7 | Diepholz - Harpstedt (55 km) | Sonntag 29.09.02 | |||||||
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Lieber Käpt´n ! Natürlich hätten wir bei Katharina noch eine ganze Woche bleiben können, aber Radfahrer sind eben restlos rastlos. So langsam kommen wir auch mit dem Datum durcheinander. Ist ja auch nicht so einfach, wenn jeden Tag was los ist. Von Diepholz fuhren wir ganz gemütlich los. Meist folgten wir dem Hauptradweg. Der Himmel war wieder so blau wie Pino Blaubeere, Papa Blue und ich. In Barnstorf kehrten wir ein, denn es gab Curryhühnchen mit Reis. Nach dieser ausgedehnten Mittagspause folgten wir den Ausschilderungen in Richtung Wildeshausen. Plötzlich ging mir ein Licht auf, warum die Leute hier so freundlich waren : wohin man sah - überall Ölpumpen - wie in Texas. Na da würde ich ja auch immer lachen, wenn ich das Öl hinter meinem Haus blubbern hören könnte. Per Handy vereinbarten wir mit Petra einen Treffpunkt in Wildeshausen. Das hatte auch wunderbar geklappt und zur Belohnung gab es Eis. Das war wohl mein 374-stes. Gemeinsam fuhren wir dann nach Harpstedt und so kam Petra doch noch in den Genuss einer kleinen Sonntagsradtour. Dank der "na denn Prost"-mail in dreifacher Ausführung hatte Petra alle Lager aufgefüllt. Ja so ist das nun mal - Radfahrer sind immer durstig. Aber vielleicht hatte sich schon die Vermutung unter den Dachgebern breit gemacht, dass wir heimliche Kartoffelsuppen- und Holzeisenbahntester wären. Schon etwas besorgt meinte Petra, dass sie leider keine Kartoffelsuppe zubereitet hätte. Somit gab es lecker Nudeln. Na das können wir ja noch mal durchgehen lassen. Gut` Nacht Käpt´n! Dein Jakob der Frosch von 2/4unterwegs |
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| Etappe 8 | Harpstedt - Bremen (35 km) (400 km Summe) | 30.09.02 | |||||||
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Guten Abend Käpt´n ! Wir hatten wieder einmal wunderbar geschlafen. Rechtzeitig kamen wir vom Hof. Zunächst fuhren wir zur schönen alten Mühle von Harpstedt. Danach ging es nach Amerika zur Ozeanbrücke. Na - nicht das Amerika hinter dem Atlantik, sondern das Nachbardorf. Unterwegs sahen wir noch eine interessante Sache - eine Fischtreppe oder so ähnlich. Die ist dazu da, damit die Fische auch in den Teich hochhüpfen können oder runter. Aus dem Radio dröhnte schon zum x-ten mal der Ketchup-song von den Ketchup Girls. Eine Radiohörerin sagte, dass sie am Wochenende eine richtig geile Party hatte. Ich weiß zwar nicht genau was das ist, aber so was will ich auch haben, wenn wir in Wismar ankommen. Wenn geil aber lecker bedeutet, dann war das Curryhuhn gestern aber echt geil. In Bremen fuhren wir geradewegs zur Jugendherberge. Gerade in DER Dachgeberstadt hatten wir in der Vorbereitung ein paar Probleme mit dem Dach. Aber da wir ja schon um 13.oo Uhr in Bremen waren, war die Jugendherberge die bessere Alternative. Den Nachmittag verbrachten wir auf einem Spielplatz (endlich). Ein Kaufhaus hatte so einen wunderbaren Fahrstuhl - den bewunderte ich so sehr, dass ich vom Hoch - und Runtergucken ganz düsig wurde und umfiel. So holte ich mir meine erste Beule. Als Trost sind wir dann zigmal mit dem Fahrstuhl gefahren und haben Bremen von oben gesehen. Gute Nacht Käpt´n. Jakob der Frosch PS. Liebe Petra. Hättest du dir lieber frei genommen. Bei diesem schönen Wetter ist Fahrradfahren die beste Alternative zum Imbürositzen. |
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| Etappe 9 | Bremen - Rhadereistedt (50 km) | 01.10.02 | |||||||
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Guten Abend Käpt´n Blaubär ! Heute war ein ganz trauriger Tag. Nachdem wir von Bremen Abschied genommen hatten, kauften wir uns die Bremer Stadtmusikanten - als Souvenir. Die nahmen dann Platz neben dem Teddy an der Windfahne. Und nach ca. 20 km bemerkten wir, dass wir alle verloren hatten. Den Teddy, die Bremer Stadtmusikanten und die Windfahne. Bis jetzt hatten wir noch keine Verluste. Die Strecke führte raus aus Bremen über Lilienthal, Grasberg, Tarmstedt und Breddorf fast nur auf Radwegen. Selbst wenn man sich mal verfahren hatte, wurde man nie enttäuscht. Geradezu ideal für Familien mit Kindern die selbständig auf Fahrradtour gehen. Im Radio befand gerade eine Hörerin, das die Hose ihrer Freundin richtig geil sei. Also, nun weiß ich gar nichts mehr : auch wenn geil lecker ist, werde ich keine Hosen essen. In Rhadereistedt empfingen uns Edith und Bernhard mit ihren Hunden. Abends führten wir die Hunde aus und machten noch einen schönen Spaziergang zu den Pferden und natürlich zum Spielplatz. Gute Nacht Käpt´n Dein dich grüßender Jakob der Frosch-- PS. Der Kartoffelbrei mit Bohnen und Leberkäs war sooooo g.. - lecker !! Danke Edith und Bernhard |
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| Etappe 10 | Rhadereistedt - Stade (65 km) | 02.10.02 | |||||||
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Tach Käpt´n ! Gleich hinter Rhadereistedt nahmen wir die falsche Ausfahrt und so führte uns der Weg über Ostereistedt, Anderlingen, Brest, Fredenbeck nach Stade. Aber hier im Land ist das egal, es gibt fast überall Radwege oder beruhigte Straßen - man kann eigentlich überall fahren. Der Sprecher im Radio machte mich wieder mal mit "rocken - poppen - dancen" an. Was soll denn so was. Das geht nun schon seit Stunden so. Wie soll man da nur sprechen lernen. Ich lerne jetzt Hund, Schaf, Pferdchen und Kuh. Und dann dieser Kauderwelsch. Kein Wunder wenn die Kinder doof bleiben und Pisa verhauen. Claudia holte uns später von der Straße, da wir schon lange in der alten Kaserne nach unserem Dach suchten. Und auch Claudia hatte eine Holzeisenbahn. Danke. Jakob der Frosch PS. Lieber Käpt´n, manches verstehe ich was da so im Radio gesprochen wird, aber was ist denn Poppen ? |
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| Etappe 11 | Stade - Hamburg (Bramfeld) (65 km) | 03.10.02 | |||||||
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Guten Abend Käpt´n Blaubär ! Heute ging es in deine Heimat - Hamburg. Doch zunächst begleitete uns Claudia ein paar Kilometer und wir machten eine Runde durch die schöne Altstadt von Stade. Danach fuhren wir dann alleine weiter in Richtung Altes Land. Manchmal konnten wir vor dem Deich entlang der Elbe fahren und ich staunte nicht schlecht über die riesigen Containerschiffe, die auf dem Weg zum Hamburger Hafen waren. In Lühe wollten wir auf das nördliche Elbufer übersetzen, um dann über Blankenese in Hamburg einfahren zu können. Aber das Schiff machte nicht den Eindruck, dass es unseren langen Treck hätte aufnehmen können und so folgten wir den sehr guten Radwegen entlang des südlichen Elbufers. Im Radio wurde dann über Ossi - Wessi - Verhältnis stundenlang diskutiert und so richtig einig wurden die sich nicht. Deshalb nannte ich den Tag auch "Tag der Deutschen Uneinheit". Also - ich als Düsseldorfer haben nischt gegen die Ossis. Aber ich bin ja auch erst zwei. Nach ca. 35 km waren wir dann am Flugplatz Finkenwerder, da wo mal diese riesigen Flugzeuge vom Typ A380 gebaut werden sollen - vielleicht. Wenn mal nicht die Bahn zu kurz ist. Im Hafen von Finkenwerder machten wir einen weiteren Versuch mit der Fähre überzusetzen, schon weil wir fürchteten, später durch den Elbtunnel oder über den großen Freihafen fahren zu müssen. Doch wir hatten Glück, ein Radler war uns behilflich und ohne Mühe konnten wir unser Gespann aufs Schiff bringen. Am Museumshafen stiegen wir wieder aus, na ja und wer Hamburg kennt wird verstehen, welch ein Glücksgefühl uns überkam, als wir entlang des Elbufers den Fischereihafen, den Fischmarkt, die Landungsbrücke und die alten Edelspeicher erblickten. Ich muss schon sagen, Hamburg hat mir sehr gefallen. Da unser Ziel aber der Hamburger Norden war, fuhren wir noch ein Stück entlang der Alster auf der sich Hunderte von Segelboten tummelten. Das Wetter war auch erste Sahne. Zum Ende der heutigen Etappe stellten wir fest, dass wir schon ca. 600 km zurückgelegt hatten, diverse Ausflüge noch nicht berücksichtigt. Jakob der Frosch |
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| Ruhetag | Hamburg | 04.10.02 | |||||||
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Spielen |
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| Ruhetag | Hamburg | 05.10.02 | |||||||
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Spielen |
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| Ruhetag | Hamburg (43 km) | 06.10.02 | |||||||
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Lieber Käpt´n ! Die Tour ist wieder mal perfekt geplant, denn die letzten zwei Tage hatte es ununterbrochen geregnet. Somit hatten wir beste Gelegenheit, um uns für den Rest der Tour auszuruhen. Doch heute kribbelte es wieder in den Waden und wir machten einen Ausflug zum Zentrum entlang des Bramfelder Sees, durch den Stadtpark, dann um die Außen- und Innenalster, um dann Richtung Norden entlang der Alster wieder nach Hause zu fahren. Unterwegs wurden wir noch fotografiert von einem Reporter und einer Reporterin. Wir fuhren gerade entlang einer radfahrerunfreundlichen Straße, die sich auszeichnete durch zugeparkte Radwege, rasende Autos, die oft riskant überholten. Aber zurückgehauen haben wir nicht. Ich schwöre. Aber es war trotzdem eine schöne Tour. Hamburg ist eben eine große Stadt und so machten wir auf unserer Spazierfahrt 43 km. Jakob der Frosch |
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| Etappe 12 | Hamburg - Bad Segeberg | 07.10.02 | |||||||
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Tach Käpt´n Blaubär ! Den zweiten Teil der Tour begannen wir bei durchwachsenem Wetter. Nach diesem Wochenende war es schon recht kalt geworden und die Temperatur kündete vom Herannahen des Winters. Deshalb wollten wir die Etappen etwas verkürzen und planten die Route um. Zunächst kauften wir uns einen neuen Sattel für das Pino, schließlich wurde Vadder des Wundseins irgendwann überdrüssig. Vor Poppenbüttel (Hat das was mit Poppen zu tun ?) nahmen wir den Radfernweg entlang der Alster auf, der durch eine schöne Auenlandschaft führte. Doch wie das so ist, richtig schnell voran kommt man dabei nicht. So wurden wir nach Stunden das Ortsausgangsschild von Hamburg gewahr. Richtig deprimierend, hat man ja noch ein paar Kilometer vor sich. Doch die Landschaft machte vergessen, dass wir uns nur unweit einer Großstadt befanden. Auf Spielplatzbesuche und Stadtbesichtigungen verzichteten wir mittlerweile fast gänzlich, schon der Temperatur wegen. Stattdessen folgten wir fast ausschließlich der Bundesstraße 432. So kamen wir gegen 17.00 Uhr bei unserer Dachgeberin Gudrun an, wo wir uns bei einem heißen Bad aufwärmen konnten. Aber ohne Gudrun, denn sie musste zum Yoga. Abends saßen wir beieinander und klönten. Später bemerkten wir, dass wir schon manchen anderen Radfahrer kannten, eben durch unsere Besuche bei anderen Dachgebern, so z.B. bei Katharina aus Diepholz. Ist eben eine nette Gemeinde. Jakob der Frosch P.S. Liebe Gudrun - hoffentlich hast du gutes Wetter, wenn du nächste Woche in Holland rumradelst. |
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| Etappe 13 | Bad Segeberg - Lübeck (35 km) | 08.10.02 | |||||||
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Guten Abend Käpt´n Blaubär ! Mit dem Auto ist es von Bad Segeberg nach Lübeck nur ein Katzensprung und wir überlegten, ob wir nicht gänzlich auf den Besuch der Hansestadt verzichten sollten. Aber wir lagen ja genau im Zeitplan. Da es aber immer anders ist eine Stadt, in der man schon ein paar mal war, mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu besuchen, machten wir eben einen Schlenker über Lübeck. Und in der Tat hatten wir einen überaus positiven Eindruck als wir in die Stadt einfuhren. Da unser Dachgeber noch lange arbeiten musste, bezogen wir alternativ ein Zimmer in der Jugendherberge "Vor dem Burgtor". So hatten wir genügend Zeit um uns die Stadt mit dem Rad zu erradeln und Essen zu gehen. Mich interessierten natürlich vor allem die Schiffe und die Spielplätze. Die Jugendherberge war ganz neu und so was von sauber. Doch auch hier bekamen wir ein Zimmer ganz oben und ganz hinten. Fürs Kinder- und Klamottenschleppen nicht gerade ideal. Na ja, wer macht schon ´ne Radtour mit so einem Knirps wie mir? Und dann noch mit so einem Gespann mit Musikboxen und den Anhänger dran. Das hatte irgendwie was leicht asoziales. Ist schon ein komischer Vadder, der Vadder. Jakob der Frosch |
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| Etappe 14 | Lübeck - Travemünde (35 km) | 09.10.02 | |||||||
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Hallo Käpt´n ! Irgendwie begann der Tag total verquer. Zunächst gab´s mächtig Knatsch mit dem Personal der Jugendherberge. Vadder bat darum die hinterste Seitentür zu öffnen. Das hätte man bereits getan, wurde freundlichst bemerkt. Man solle doch bitte kräftig den Türdrücker betätigen. Na dann mal los. Also die Tür ließ sich nicht öffnen. Wir wieder hin. Schließlich ist es ja schon ein Unterschied ob man mit so einem Knirps wie mir und jede Menge Gepäck unterwegs ist oder alleine. Dann wurde uns gesagt, dass eben eine andere als die von uns gewünschte Hintertür geöffnet wäre, was für uns einen großen Unterschied machte. Also baten wir nochmals um Hilfe - negativ. Nach einiger Zeit des Wartens war dann echt Not an Mann und wir bedienten uns der Notentriegelung. Und obwohl eine halbe Stunde die Sirene tönte, kümmerte sich niemand darum. Also - da fahren wir nie wieder hin. Dann folgte das nächste Malör. Während wir stadtauswärts radelten, blockierte plötzlich ein eingeklemmtes Spanngummi das Vorderrad und genau vor einer Einfahrt ließ sich unser Gespann keinen cm mehr bewegen. Die Autofahrer reagierten wie gewohnt und als dann noch so´n Lübecker Radfahrer uns den Tipp gab, die 5 Tonnen bei Seite zu heben, waren wir schon fassungslos. Das ist ungefähr so, als ob man vor seinem brennenden Haus steht und man bitte schön es löschen soll. Und wenn man das nicht schafft, dann solle man es wenigstens beiseite heben. Danke liebe Lübecker. Gang 21 rein und Tschüss. Nach ca. 15 km waren wir endlich am Timmendorfer Strand an der Ostsee und der weite Blick über das Meer machte diesen verkorksten Morgen vergessen. Entlang der Küste führte uns der Weg nach Travemünde, wo wir später große Fährschiffe auslaufen sahen. Wir setzten mit einer kleinen Fähre nach Priwall über, wo wir den Totalschaden eines Anhängerlaufrades bemerkten. Damit hätten wir keinen km mehr fahren können. Während der Tour hatten wir aber doch den Eindruck gewonnen, dass wir hätten getrost auf den Anhänger verzichten können. Schließlich sollte er mir als Schlafwagen dienen, doch auf dem Pino schlafe ich viel lieber. Da Wismar von Priwall aber nur noch ca. 50 km entfernt war, kamen unsere Freunde Willi und Margitta und holten das kaputte Teil ab, samt Campingausrüstung. Das war super. Danke. Jakob der Frosch |
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| Etappe 15 | Travemünde - Wismar | 10.10.02 | |||||||
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Hey Käpt´n ! Ein wunderschöner Morgen lud uns frühzeitig zum Radeln auf unsere letzte Etappe ein. Auch wenn der Wind uns stramm ins Gesicht blies, kamen wir ganz gut voran. Den Ostseeradweg konnten wir aber erst hinter Barendorf aufnehmen. Doch ein Genuss war das nicht. Denn der Fahrstreifen der ehemaligen Grenztruppen war so holprig, dass Kinder im Anhänger schnell protestieren würden. Bei Groß Schwansee begann wieder ein Teilstück erster Sahne. Doch nach einigen 100 Metern wurde er wieder schlecht wie zuvor und war eher etwas für Mountainbiker. Das ist bedauerlich, da im Gegensatz zur Straße man wirklich ruhig hätte fahren können. Doch wir hatten genug von den Holperwegen und folgten der Landstraße über Klütz zum Wohlenberger Wiek. Ab dort konnte man über Beckerwitz und Zierow wieder sehr schön fahren. Beckerwitz hat auch eine wunderschöne Jugendherberge und wir überlegten, dort noch eine Nacht zu bleiben. Aber 15 km vor unserem Tourenziel Wismar machte es wenig Sinn und wir waren ca. 1 Stunde später auf dem Wismarer Marktplatz. Neugierig sah man auf unser Gefährt und wir beeilten uns zügig die restlichen Kilometer zum Flugplatz zu radeln. Dort warteten schon Willi und seine Flugzeuge auf uns. Damit ist unsere Tour de Möwe zu ende und das Pino hat nach 800 km (900 gefahrenen) ein paar Tage Ruhe. Und in zwei Tagen würden Sophie und Bettina kommen. Dann ist Urlaub angesagt - im Wohnwagen am Meer - bei den Möwen. Jakob der Frosch |
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Eine wunderschöne Familienradtour ist zu ende, die gerade durch die vielen Dachgeber eine besondere Note bekam. Deshalb möchten wir es nicht versäumen, uns bei allen Dachgebern für die nette Bewirtung, die Unterkunft und das Spielzeug zu bedanken. Jakob der Frosch und Rainer die 2 von 4unterwegs |
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| zuletzt aktualisiert: Saturday, 19. May 2007 |